37:16 – Damen kanzelten die “Schrötties” ab

Es war der höchste Sieg unserer 1. Damenmannschaft seit langem und es wird – so viel Prophezeiung sei gestattet – der höchste Sieg in dieser Saison sein. Mit 37:16 (16:5) kanzelten unsere Damen die HSG Schröttinghausen-Babenhausen ab und feierten damit einen rundum gelungenen Rückrundenstart in der Verbandsliga. 6:0 Punkte am Stück – das dürfte alle diejenigen beruhigen, die angesichts eines erhöhten Abstiegs befürchtet hatten, unser Team könnte da noch Probleme nach unten bekommen. Davon gehen wir nun nicht mehr aus. In drei Wochen beim TuS Nettelstedt II wird aber wieder ein ganz anderer Wind wehen. Dann treffen wir auf einen Aufstiegsaspiranten.

Die Partie gegen die „Schrötties“ aus Bielefeld lässt sich in einem Satz zusammenfassen: es war ein wunderbares Gegenstoß-Training. Ohne überheblich sein zu wollen: die Gäste verkörperten heute kein Verbandsliganiveau, dazu waren sie viel zu harmlos. Aber auch solche Spiele müssen erst mal gewonnen werden und so muß man unserer Mannschaft schon bescheinigen, dass sie den Gegner ernst genommen und 60 Minuten lang konsequent durchgespielt hat.

Eine energische Abwehr mit insgesamt 16 aktiven Ballgewinnen und die insgesamt gut zwei Dutzend schönen Konterangriffe waren heute unser Markenzeichen. Beim 7:1 nach neun Minuten war die Messe fast schon gelesen und von da an bestand die schwierigste Aufgabe für Trainer Alfred Korthaneberg darin, die Spannung im Team irgendwie hoch zu halten. Dass dann in der zweiten Halbzeit nicht mehr mit allerhöchster Konzentration agiert wurde, liess sich verschmerzen. Angesichts einiger ausgelassener Top-Chancen waren diesmal sogar 40 Tore drin. Aber wir wollen ja nicht vermessen sein…

Insgesamt also ein gutes Zeugnis für unser Team, das auch aus dem Mannschaftsspiel heraus einige wirklich sehr schöne Treffer erzielte. Heute kann man wirklich von einer geschlossenen und guten Mannschaftsleistung schreiben. Etwasherausheben darf man aber auch Kristin Duwenbeck, die sich erfreulicherweise wieder zu dem Aktivposten entwickelt, der sie vor ihrer schweren Verletzung vor einem Jahr war. Für ihre acht Tore brauchte sie nur neun Versuche!

Nach der Partie war dann Team-Party angesagt. Frauke Schibilla lud ein zur Feier ihres 20. Geburtstages.

Es spielten: Haufe/Nölker; Petermann, Duwenbeck (8), Schibilla (3), Rape (4/1), Bode (1), Brinkhus (2), Janssen (4/1), Krabbenhöft (5), Klapdor (4/1), Krause (2), Vössing (4), Nauermann.

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