1. Damen verloren unglücklich in Hille

So ein wenig erinnerte unser gestriges Gastspiel bei der HSG EURO an die Partie gegen Stemmer/Friedewalde vor zwei Wochen: prächtig gefightet, gut gespielt und viele Chancen erarbeitet, dazu eine solide Abwehr. Aber dann – ja dann kommen wir wieder zur beliebten Rubrik: „frei vor der Bude“. Und da gelangen dann die Minuszeichen ins Spiel, die uns letztendlich gestern Abend in der rundum erneuerten Halle in Hille-Unterlübbe das Genick brachen. In der Statistik tauchten sieben der Kategorie „hundertprozentige Torchancen“ und ein paar aus dem Bereich 80%ig auf, die wir nicht genutzt haben. Dazu zwei vergebene Siebenmeter. So kann man bei einer Spitzenmannschaft nicht gewinnen. Letztendlich stand eine 22:24 (11:15)-Niederlage zu Buche – unglücklich zwar, aber eben eine Niederlage….

EURO legte während der gesamten Partie zwar immer zwei bis vier Tore vor, doch wir kämpften und spielten uns immer wieder heran. Letztmalig vom 20:17 auf 20:20 in der 54. Minute. Dann erhöhten die Gastgeberinnen nach einigen leicht chaotischen Situationen in unseren Reihen vorentscheidend auf 24:20 in der 57. Minute.

„Im Abschluss waren wir wieder zu inkonsequent und so mancher Ballverlust nach riskanten langen Pässen war auch überflüssig“ merkte Trainer Alfred Korthaneberg anschließend kritisch an. Aber er lobte auch das Team für sein kämpferisches Auftreten und viele gelungene spielerische Aktionen. Herausragend gestern Ute Janssen, die für ihre sechs Tore nur neun Versuche brauchte und auch in der Abwehr sicher stand.

Es spielten: Haufe/Nölker; Janssen (6/1), Brinkhus (3), Krause (1), Bode (2), Nauermann (1), Duwenbeck (3), Schibilla (1), Rape (1), Rakel, Klapdor, Vössing (4).

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