1. Damen kassierten Finish-Niederlage gegen Stemmer 2

Fangen wir mit dem Positiven mal an: gegenüber der Vorwoche hat sich unsere 1. Damenmannschaft um mindestens eine Klasse gesteigert – kämpferisch und spielerisch. Leider reichte es gegen die HSG Stemmer/Friedewalde 2 dennoch nicht zu einem Heimsieg. Die Gäste nahmen am Ende mit 25:21 (12:13) die Punkte mit – weil sie einen Tacken cleverer waren. Vor allem nachdem die langjährige Mindener Erstligaspielerin Dunja Brand die Platte betreten hatte und ihre Mannschaft noch zu einem Finish-Sieg führte.

Denn bis zum 21:19 in der 52. Minute waren wir durchaus das spielbestimmende Team. Aber dann gelang uns nichts mehr, während Stemmer/Friedewalde 2 noch zuzusetzen hatte. Letztendlich scheiterten wir an unserer suboptimalen Chancenauswertung mit einigen vergebenen Hochkarätern. „Vor dem Tor waren wir in der zweiten Halbzeit zu inkonsequent“ merkte Trainer Alfred Korthaneberg kritisch an. So tappten wir immer wieder in die Wurffalle, die uns Stemmers erfahrene Torfrau aufmachte und dann gnadenlos wieder schloss. So wehrte sie allein in den letzten 10 Minuten 12 Bälle ab.

Eine ärgerliche, unnötige Niederlage – da waren sich alle nach dem Schlusspfiff zweier guter junger Schiedsrichterinnen aus Steinfurt einig. Schade, dass heute mit Christina Flötotte und Kristin Duwenbeck zwei erfahrene Spielerinnen nicht zur Verfügung standen. (Christina wird unser wegen einer Bänderverletzung leider in diesem Kalenerjahr nicht mehr zur Verfügung stehen) Aber es gilt auch das Positive mitzunehmen in die kurze Pause: wir sind erheblich dynamischer, emotionaler und auch ballsicherer aufgetreten als vor Wochenfrist in Oerlinghausen. Da noch ein Quentchen Abschlusseffizienz drauf und wir können auch in zwei Wochen das schwere Auswärtspiel bei der HSG Euro bestehen.

Es spielten: Haufe/Nölker; Brinkhus (5), Klapdor (7/2), Krause, Petermann (2), Nauermann (1), Bode (1), Janssen (3), Rape (1), Rakel (1), Schibilla.

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