Kreispokal 1. Damen: Mit viel Mühe ins Final-Four-Finale
So stellt man sich im Mannschaftssport wohl „typische Pokalspiele“ vor. Ein vermeintlicher David ärgert den vermeintlichen Goliath nach allen Regeln der Kunst und ist nah dran, diesen aus dem Wettbewerb zu werfen. Diese Erfahrung musste unsere 1. Damenmannschaft heute nachmittag in Ascheberg machen, wo wir unserer Favoritenrolle nur sehr mühselig gerecht wurden. 29:26 (13:10) hieß es am Ende gegen den tapferen und spielerisch guten Kreisliga-Spitzenreiter HSG Ascheberg/Drensteinfurt. Damit hat unsere Erste als erste Mannschaft das „Final Four“ im Kreispokal erreicht, das wohl im Januar stattfinden wird.
Coach Acki Korthaneberg sprach anschließend zurecht von der bislang schwächsten Saisonleistung. Nur mit den ersten 22 Minuten und der darin erzielten 10:4-Führung war er einigermaßen zufrieden. Danach setzte zunehmend in Abwehr und Angriff der große Schlendrian ein. Möglicherweise haben wir uns schon als sicherer Sieger gefühlt und innerlich mehrere Gänge zurück geschaltet. Jedenfalls gelang es uns kollektiv, mit vielen Fehlern in Offensive und Defensive den Gegner wieder aufzubauen. Die ambitionierte HSG nahm die Einladung dankend an und schwupps stand es nach 48 Minuten 19:19.
Zentrale Probleme bei uns diesmal die Wurfausbeute incl. dreier vergebener Siebenmeter und das Abwehrverhalten gegen die Kreisläuferin, die bei der HSG eine zentrale Rolle einnimmt und von uns nicht entschieden genug abgeschirmt wurde. Letztendlich übernahmen wir dennoch wieder die Führung und gaben diese bis zum Spielende nicht mehr ab. Alles in allem: ein Arbeitssieg, der uns ermahnen sollte, auch vermeintlich schwächere Gegner bis zur letzten Minute ernst zu nehmen.
Es spielten: Nölker/Haufe; Krause (2), Brinkhus (3), Nauermann (1), Klapdor (3), Bode (3), Rakel (2), Rape, Krabbenhöft (1), Petermann (4), Vössing (5), Schibilla (5).