Damen: Tabellenführer nach drittem Saisonsieg
Spitzenreiter, Spitzenreiter, hej, hej. Eine Momentaufnahme, mehr nicht. Aber eine sehr angenehme, über die wir uns alle freuen. Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel, der wieder deutlich ausfiel, auch ohne 30 Tore geworfen zu haben. Viel fehlte aber nicht. Und ehrlich gesagt: es war ein Sieg, bei dem auch neben viel Licht durchaus auch Schatten zu erkennen war. Trotz vieler Fehler auf unserer Seite reichte es zu einem klaren 27:20 (10:7)bei der HSG Schröttinghausen-Babenhausen. Damit ist der erhoffte Super-Saisonstart mit 6:0 Punkten perfekt und sollte das Selbstbewusstsein unserer Mannschaft stärken. Jetzt müssen wir am nächsten Samstag, 16.15 Uhr, im Heimspiel gegen den bärenstarken TuS Nettelstedt II nachlegen. Der Aufsteiger ist in dieser Saison der erste richtige Prüfstein für unsere junge Truppe.
In Bielefeld gestern war die Partie nur bis zum 3:3 ausgeglichen. Dann übernahmen wir eindeutig das Kommando, setzten uns auf 6:3 ab und bauten den Vorsprung besonders zu Beginn der zweiten Halbzeit systematisch aus. Beim 17:9 nach 40 Minuten durften wir uns erstmals halbwegs sicher fühlen und fuhren die Partie letztendlich sicher nach Hause.
Allerdings hatten wir durchaus Probleme mit dem wuseligen Stil der Gastgeberinnen, die sich immer wieder geschickt zum Kreis durchwühlten und uns einige Male auch regelrecht düpierten. Im Angriff brauchten wir eim bißchen Aufwärmzeit gegen die 5:1-Abwehr, dann lief es aber vor allem über beide Halbpositionen mit Frauke Schibilla und Katharina Petermann zunehmend besser. Was Trainer Alfred Korthaneberg aber überhaupt nicht geschmeckt haben dürfte, waren die vielen technischen Fehler, die uns immer wieder aus dem Rhythmus brachten. “Gegen andere Mannschaften dürfen wir uns das nicht erlauben” forderte er gleich nach Spielschluß von seinen Spielerinnen in der Zukunft mehr Konzentration.
Letztendlich war der klare Sieg aber verdient, weil wir im Angriff druckvoller waren, die Chancenauswertung passte, unsere Abwehr einige sehr starke Phasen hatte und – nicht zu vergessen – Torfrau Ina Haufe einmal mehr ziemlich gut drauf war.
Es spielten: Haufe/Nölker; Duwenbeck (3), Nauermann (2), Brinkhus (1), Krause (1), Schibilla (6), Bode (2), Geschwandtner (1), Flötotte (3), Klapdor (1), Janssen, Petermann (5), Rape (2).